15.10.2025
Das von der Sprachheilbeauftragen des Kreises Mettmann veranstaltete Sprachsymposium ist eine feste Größe im Veranstaltungskalender gewesen. Bis Corona lud Barbara Städtler regelmäßig Kita-Kräfte, TherapeutInnen und Kinder- und JugendärztInnen in den großen Saal des Kreishauses zu hochkarätigen Vortragen.
Zu Beginn der 2000-er Jahre war mit Dr. Hildegard Doil erstmalig ein Mitglied des BINST Referentin. Sie erklärte damals, dass es so etwas wie "Late Talker" gibt und ging auf die Bedeutung von Früherkennung (z.B. mit dem ELFRA ein). Das waren damals in Deutschland ganz neu - heute weiß jeder, was ein "Late Talker" ist.
2016 war Dr. Maren Aktas mit ihrem Herzensthema, dem Konzept der "entwicklungsorientierten Sprachdiagnostik bei Kindern mit einer geistigen Behinderung" eingeladen.
Dieses Jahr - nach mehrjähriger coronabedingter Pause - lud die derzeitige Sprachheilbeauftragte Silvia Thesing nach Mettmann ein. Dr. Maren Aktas berichtete in dem vertrauten Rahmen über den Spracherwerb bei mehrsprachigen Kindern und wir differentialdiagnostisch in Frühförderung, Kinderarztpraxis, Logopädie und Sprachtherapie zwischen Sprachstörung und umgebungsbedingten Auffälligkeiten unterschieden werden kann.
Der Saal war voll, die Teilnehmenden trotz der späten Stunde aufmerksam, das Interesse groß. Ein gelungener Abend.