Bielefelder Institut für frühkindliche Entwicklung, Diagnostik und Intervention e. V.

Angebote für kinderärztliche Praxen

Einführung in die Anwendung des "Sprachscreening für das Vorschulalter" (SSV)

In dieser Veranstaltung wird das "Sprachscreening für das Vorschulalter" (SSV, Grimm, 2003) vorgestellt, mit dem drei- bis fünfjährige Kinder, deren Sprache nicht altersgemäß entwickelt ist, erkannt werden können. Damit eignet sich das Verfahren u.a. für den Einsatz in vorschulischen Einrichtungen.

In der Fortbildung wird das SSV vorgestellt und es wird erläutert, welche theoretischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse dem Verfahren zugrunde liegen. Im Zentrum des Seminars wird die praktische Durchführung und Auswertung des SSV stehen, so dass die TeilnehmerInnen es anschließend selbstständig durchführen können. Schließlich wird anhand von Fallbeispielen diskutiert, welche Bedeutung es hat, wenn ein Kind im Sprachscreening als auffällig eingestuft wird und wie das weitere Vorgehen in diesem Fall aussehen sollte.

Die Teilnehmerzahl ist auf 4 Personen pro Termin begrenzt, um ein intensives Training gewährleisten zu können.

Nach einigen Monaten, wenn das Screening in der Praxis angewendet worden ist, wird ein zweistündiges Reflexionsseminar stattfinden. Darin sollen die Erfahrungen, die die TeilnehmerInnen als TestleiterInnen gemacht haben, in einer Gruppe von maximal 10 TeilnehmerInnen diskutiert werden. Vor allem sollen alle "Problemfälle", die bei der Untersuchung oder bei der Auswertung aufgetaucht sind, konkret besprochen werden.

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Sprachentwicklungsstörung oder unzureichender Input in der Zweitsprache Deutsch? Diagnostische Möglichkeiten für die pädiatrische Praxis

Bei den bundesweit durchgeführten Sprachstandserhebungen im Vorschulalter fallen ca. 20 - 30% aller getesteten Kinder auf. Ein Großteil dieser Kinder erwirbt Deutsch als Zweitsprache. Aufgrund des auffälligen Befundes machen sich viele der betroffenen Eltern Sorgen um die sprachliche Entwicklung ihres Kindes und stellen es in der Kinderarztpraxis vor. An diesem Punkt stellt sich für die PädiaterInnen die Frage, ob das jeweilige Kind eine therapiebedürftige Sprachentwicklungs- bzw. Sprechstörung hat oder aber bislang noch nicht genügend Erfahrung mit der deutschen Sprache machen konnte und in der Kindertageseinrichtung spezifische Sprachförderung erhalten sollte.

In der eintägigen Fortbildung werden zunächst die Grundlagen der ein- und mehrsprachigen Entwicklung skizziert. Auf dieser Basis werden diagnostische Möglichkeiten vorgestellt, die mit wenig Zeitaufwand entscheidende Hinweise für die Unterscheidung von Kindern mit Therapie- vs. Förderbedarf geben.

Unterrichtsumfang: 6 UE

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Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung und was sie bedeuten

Wenn ein Kind Auffälligkeiten im Spracherwerb zeigt, sind die Eltern oft sehr besorgt und werden in der kinderärztlichen Praxis vorstellig. Manchmal sind es auch Erzieherinnen im Kindergarten, die auf eine Abklärung der Sprachauffälligkeiten drängen. Der kindliche Spracherwerb ist durch eine große Variabilität gekennzeichnet, so dass es nicht einfach ist zu entscheiden, ab wann bei einer Sprachproblematik Handlungsbedarf besteht und wann es sich um entwicklungstypische passagere Auffälligkeiten handelt. In diesem Vortrag werden auf der Basis des aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstandes die Möglichkeiten der kinderärztlichen Versorgung aufgeführt und Empfehlungen ausgesprochen.

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Aktuelles

Wir feiern den erfolgreichen Abschluss in Heidelberg

Alle Instrumente sind überarbeitet!

Dieses Wochenende besuchten wir, Sabine Frevert und Maren Aktas, unsere ehemalige Chefin, Prof. Hannelore Grimm in Heidelberg. Unsere "Testfamilie" (ELFRA, SETK-2, SETK 3-5, SSV) wurde in den letzten Jahren komplett überarbeitet,… Weiterlesen …

Druckfrisch bei Hogrefe

ELFRA in 3. Auflage

Wir freuen uns, dass nach den neu normierten Sprachtests, nun auch der Elternfragebogen ELFRA in Überarbeitung vorliegt. Der Bogen ist seit 2000 im Einsatz und hat sich seitdem sowohl in der klinischen als auch der… Weiterlesen …

Im Juli starten die Validierungsstudien

KOMM: Elternfragebogen zur vorsprachlichen Kommunikation

Der von unseren Institutsmitgliedern Dr. Christina Müller und Brigitte Caroli in jahrelanger Arbeit entwickelte "Komm!-Bogen" wird in absehbarer Zeit im Hogrefe-Verlag veröffentlich werden. Vorab sind allerdings noch einige… Weiterlesen …
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