(Kommentare: 2)
Dr. Maren Aktas: Ich würde gerne an dieser Stelle eine Diskussion starten: Ich erlebe bei meiner Arbeit im Sozialpädiatrischen Zentrum, dass viele mehrsprachig aufwachsende Kinder durch die coronabedingten Notbetreuungen und die Kontakteinschränkungen zum Teil überhaupt keinen Kontakt mehr zur deutschen Sprache haben. Was kann man Eltern, die kaum deutsch sprechen, in dieser Zeit raten? Wie können sie dennoch das Deutschlernen ihrer Kinder unterstützen ? Können Sie Apps oder Bücher, Spiele oder Strategien empfehlen? Gibt es empirische Belege zum Sprachlernen aus digitalen Medien ohne Unterstützung durch kompetente Sprecher der Sprache?
Kommentare
Kommentar von Maren Aktas |
Gerade erhielten wir Werbung von Polylino. Das ist eigentlich ein Angebot für Kitas: digitale Bilderbücher in Hülle und Fülle, die in sehr, sehr vielen Sprachen eingesprochen wurden. Während Corona gibt es (zeitlich begrenzt) einen kostenlosen Zugang für Eltern. https://www.polylino.de/corona-home-access/
Kommentar von Rena Bornemann Bornemann |
Gibt es gute Informationsmaterialien für bildungsnahe Eltern, die durch die Meinung aus ihrem Umfeld, eine bilinguale Spracherziehung schade dem Kind, tief verunsichert sind?
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