Bielefelder Institut für frühkindliche Entwicklung, Diagnostik und Intervention e. V.

Aktuelles

Gerne informieren wir Sie regelmäßig (ca. 2-4 pro Jahr) über Neuigkeiten aus dem Bielefelder Institut über unseren kostenlosen Newsletter.

10.06.2016

31. Arbeitstagung am 02./03.06.2016

Fachgruppe “Psychologie der Kommunikation und ihrer Störungen” (BDP)

In idyllischer Lage und kleiner Runde trafen sich PsychologInnen, Klinische LinguistInnen und Angehörige verwandter Disziplinen, um sich über forschungsbezogene sowie klinische Fragestellungen rund um Kommunikation, Sprache und ihre Störungen weiterzubilden. Das Themenspektrum reichte von der prädiktiven Kraft früher Gesten (gemessen bei 12 Monate alten Kindern) bis zum Zusammenhang von Sprache und Mathematikleistungen bei Schulkindern. Vom Bielefelder Institut waren Dr. Mira Wolf und Dr. Maren Aktas  vertreten. Sie stellten die Ergebnisse der Neunormierungen der diagnostischen Instrumente DESK 3-6R, SETK-2 und SETK 3-5 vor. Die nächste Fachgruppentragung findet im Mai 2017 statt.

23.05.2016

Erste Runde im Programm „Lesestart“ abgeschlossen

Die ersten Eltern von Erstklässlern haben teilgenommen

Im Rahmen der Begleitforschung zur dritten Phase des bundesweiten Programms „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ sind die ersten Vorlesesituationen von Eltern und ihren Kindern auf Video aufgenommen worden. Außerdem wurden bundesweit rund 7.000 Fragebögen über das Vorlesen durch die Grundschulen an Eltern und Lehrer der ersten Klassen verteilt. Viele Fragebögen wurden bereits von Eltern und Lehrkräften ausgefüllt. Nun läuft die Auswertung der Videoaufnahmen und Fragebögen und dauert bis zum Sommer an.

Das Programm „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ wird im Auftrag des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von der Stiftung Lesen durchgeführt. Mit der Begleitforschung sind wir als Bielefelder Institut für frühkindliche Entwicklung e.V. gemeinsam mit dem Institut für Sozialforschung und Kommunikation GmbH (SOKO) in Bielefeld beauftragt worden.

18.05.2016

Vertiefung des Vortragsthemas

Sprachdiagnostik bei Kindern mit geistiger Behinderung

Das beim Sprachsymposium in Mettmann als Vortrag angerissene Thema: "Wie kann ich die vorsprachlichen und sprachlichen Kompetenzen von Kindern mit einer geistigen Behinderung passgenau erfassen?", kann in Seminaren vertieft werden. Dr. Maren Aktas bietet in regelmäßigen Abständen Seminare zur entwicklungsorientierten Sprachdiagnostik bei Kindern mit gB an. Diesen Herbst z.B. in Heidelberg und im Winter in Köln. Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik Termine.

18.05.2016

Themenbezogener Elternabend

Mein Kind kommt in die Schule ... und nun?

Am 26.04.2016 gestaltete Dr. Maren Aktas im Lumiland (Betriebskita RWE Essen) einen Elternabend zu diesem Thema. Was kommt auf das Kind zu, und was auf die Eltern? Es wurde engagiert diskutiert, was ein "schulfähiges Kind" ausmacht. Im Verlaufe des Abends zeigte sich, dass Meinungen von Eltern, Erzieherinnen und Lehrerinnen nicht unbedingt mit entwicklungspsychologischen Erkenntnissen überein stimmen. Ein Abend mit vielen Informationen, aber auch ausreichend Zeit für Fragen und den Austausch.

18.05.2016

Prof. Etta Wilken und Dr. Maren Aktas referierten

15. Sprachsymposium im Kreis Mettmann gut besucht

Am 10.05.2016 fand im Kreishaus in Mettmann das 15.Sprachsymposium statt. Wie jedes Jahr waren an die 160 TeilnehmerInnen der Einladung der Sprachheilbeauftragten des Kreises, Barbara Städtler, gefolgt. Dieses Jahr drehte sich alles um die Sprachdiagnostik und -förderung bei Kindern mit einer geistigen Behinderung. Im ersten Vortrag begründete Prof. Etta Wilken, warum das von ihr entwickelte GuK-System (noch) nicht sprechenden Kindern, z.B. Kindern mit Down-Syndrom, den Weg in die Sprache bahnt und zeigte anschaulich auf, wie es funktioniert. Dr. Maren Aktas erläuterte im zweiten Beitrag das Konzept der entwicklungsorientierten Sprachdiagnostik bei Kindern mit einer geistigen Behinderung. Sie machte deutlich, dass standardisierte Sprachtests bei Kindern mit einer geistigen Behinderung einen wichtigen Beitrag zur Förderplanung leisten können.

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