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24.10.2026
Wer unsere Arbeit verfolgt, kennt den KOMM-Bogen, einen standardisierten Elternfragebogen, der das vorsprachliche kommunikative Verhalten von Kindern erfasst. Dr. Christina Müller und Brigitte Caroli haben ihn in einem Projekt mit minimal verbalen Kindern mit ASS entwickelt, mehrfach überarbeitet und präzisiert. Von 2019 an wurden dann längsschnittlich Normierungsdaten an 12, 18 und 24 Monate alten Kindern erhoben. Inzwischen ist die Datenerhebung abgeschlossen, die Normwerte sind berechnet und das Manual ist geschrieben. Alles liegt nun beim Hogrefe-Verlag im Lektorat.
Es dauert also nicht mehr lange, bis der Bogen tatsächlich veröffentlicht und für alle verfügbar sein wird. Wir freuen uns sehr darüber, da der Bogen ein wirklich hilfreiches Instrument ist und das entwicklungsorientierte diagnostische Vorgehen im vorsprachlichen Bereich passend ergänzt.
18.05.2026
Kita-Leitungen und Fachberatungen aus dem Gebiet des Landschaftsverbands Westfalen Lippe trafen sich am 18.05.2026 unter dem Motto: Kindheit im Wandel. Nach einem kindheitssoziologischen Vortrag von Prof. Johanna Mierendorff aus Halle /Saale, stellte Dr. Maren Aktas aus entwicklungspsychologischer Perspektive dar, was Kinder heutzutage brauchen - und wie ihre psychischen Grundbedürfnisse (nicht mehr) erfüllt werden. Ausgehend von den Risiko- und Schutzfaktoren für eine psychisch gesunde Entwicklung, stellte sie die Grundbedürfnisse Bindungssicherheit, Autonomie und Selbstwirksamkeit ins Zentrum und erläuterte, wie die veränderten kindlichen und familiären Lebenswelten (intensivierte Elternschaft, professionalisierte Freizeit, Digitalisierung, falsch verstandene pädagogische Ansätze) dazu führen, dass diese zentralen Bedürfnisse nicht mehr in ausreichendem Maß erfüllt werden. Der Tag regte zu Diskussionen an.
15.10.2025
Der Elsevier-Verlag, in dem unser Buch erschienen ist, hat einen Stand auf der Buchmesse und macht auch auf seiner Homepage fleißig Werbung!
https://shop.elsevier.de/buchmessefrankfurt-bestsellerlisten#7
Im Interesse der Kinder und Familien hoffen wir sehr, dass das Buch ein "Bestseller" wird - und v.a. fleißig gelesen wird :-)
15.10.2025
Das von der Sprachheilbeauftragen des Kreises Mettmann veranstaltete Sprachsymposium ist eine feste Größe im Veranstaltungskalender gewesen. Bis Corona lud Barbara Städtler regelmäßig Kita-Kräfte, TherapeutInnen und Kinder- und JugendärztInnen in den großen Saal des Kreishauses zu hochkarätigen Vortragen.
Zu Beginn der 2000-er Jahre war mit Dr. Hildegard Doil erstmalig ein Mitglied des BINST Referentin. Sie erklärte damals, dass es so etwas wie "Late Talker" gibt und ging auf die Bedeutung von Früherkennung (z.B. mit dem ELFRA ein). Das waren damals in Deutschland ganz neu - heute weiß jeder, was ein "Late Talker" ist.
2016 war Dr. Maren Aktas mit ihrem Herzensthema, dem Konzept der "entwicklungsorientierten Sprachdiagnostik bei Kindern mit einer geistigen Behinderung" eingeladen.
Dieses Jahr - nach mehrjähriger coronabedingter Pause - lud die derzeitige Sprachheilbeauftragte Silvia Thesing nach Mettmann ein. Dr. Maren Aktas berichtete in dem vertrauten Rahmen über den Spracherwerb bei mehrsprachigen Kindern und wir differentialdiagnostisch in Frühförderung, Kinderarztpraxis, Logopädie und Sprachtherapie zwischen Sprachstörung und umgebungsbedingten Auffälligkeiten unterschieden werden kann.
Der Saal war voll, die Teilnehmenden trotz der späten Stunde aufmerksam, das Interesse groß. Ein gelungener Abend.
24.09.2025
