Bielefelder Institut für frühkindliche Entwicklung, Diagnostik und Intervention e. V.

Aktuelles

Gerne informieren wir Sie regelmäßig (ca. 2-4 pro Jahr) über Neuigkeiten aus dem Bielefelder Institut über unseren kostenlosen Newsletter.

13.05.2019

Wir feiern den erfolgreichen Abschluss in Heidelberg

Alle Instrumente sind überarbeitet!

Anfang Mai besuchten Sabine Frevert und Dr. Maren Aktas ihre ehemalige Chefin, Prof. Hannelore Grimm, in Heidelberg. Gefeiert wurde die inzwischen 25-jährige Zusammenarbeit! Ende der 1990er Jahre starteten Sabine Frevert und Dr. Maren Aktas als studentische Hilfskräfte am Lehrstuhl für Allgemeine und Angewandte Entwicklungspsychologie bei Prof. Grimm an der Universität in Bielefeld. Zusammen mit weiteren Institutsmitgliedern wurden eine Reihe sprachdiagnostischer Verfahren entwickelt (ELFRA, SETK-2, SETK 3-5, SSV). In den vergangenen 5 Jahren haben wir alle Verfahren dieser "Testfamilie" gründlich überarbeitet und z.T. neu normiert. Nun liegt auch der ELFRA in 3. Auflage vor - wenn das kein Grund zum Feiern ist! 
Wir erinnern uns gerne an die vielen intensiven Momente in diesen Jahren, den wissenschaftlichen Diskurs, die kreativen Impulse. Und wir bedanken uns ganz besonders bei Prof. Grimm, die unser wissenschaftliches Denken und Arbeiten maßgeblich geprägt hat. 

 

31.03.2019

Druckfrisch bei Hogrefe

ELFRA in 3. Auflage

Wir freuen uns, dass nach den neu normierten Sprachtests, nun auch der Elternfragebogen ELFRA in Überarbeitung vorliegt. Der Bogen ist seit 2000 im Einsatz und hat sich seitdem sowohl in der klinischen als auch der wissenschaftlichen Anwendung bewährt. Prof. Grimm und Mitarbeiterinnen des Bielefelder Instituts haben im vergangenen Jahr das Manual aktualisiert und die Bögen optimiert, so dass die Bögen auch weiterhin nutzbringend eingesetzt werden können.

18.03.2019

Die Stavanger-Deklaration

Internationale Erklärung zur Zukunft des Lesens im Zeitalter der Digitalisierung

130 Forscherinnen und Forscher haben in der Stavanger Declaration eine Erklärung zur Zukunft des Lesens im Zeitalter der Digitalisierung abgegeben, die auf den Forschungsergebnissen der letzten Jahre beruht. Die Forschergruppe, der auch Prof. Katharina Rohlfing angehörte, hat sich zwischen November 2014 und April 2019 im Rahmen einer von der EU finanzierten Initiative (COST – European Cooperation in Science & Technology) regelmäßig zu dem Thema „Evolution of reading in the age of digitisation (E-READ)“ ausgetauscht und die Ergebnisse in der gemeinsamen Erklärung zusammengetragen. Unter den angegebenen Links kann die Stavanger Declaration nachgelesen werden.

Im englischen Original: http://ereadcost.eu/wp-content/uploads/2019/01/StavangerDeclaration.pdf

Deutsche Übersetzung: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/themen/stavanger-erklaerung-von-e-read-zur-zukunft-des-lesens-16000793-p1.html

Weitere Übersetzungen: http://ereadcost.eu/stavanger-declaration/

28.02.2019

Im Juli starten die Validierungsstudien

KOMM: Elternfragebogen zur vorsprachlichen Kommunikation

Der von unseren Institutsmitgliedern Dr. Christina Müller und Brigitte Caroli in jahrelanger Arbeit entwickelte "Komm!-Bogen" wird in absehbarer Zeit im Hogrefe-Verlag veröffentlich werden. Vorab sind allerdings noch einige Studien zur Absicherung der Aussagekraft erforderlich. Die Studiendesigns stehen, die Bögen sind überarbeitet, alle "Checklisten" sind abgearbeitet: Nun kann im Juli mit der Datenerhebung begonnen werden. Dr. Christina Müller und Dr. Maren Aktas und Dr. Angela Grimminger werden an den Untersuchungen beteiligt sein. Sie werden zunächst Mütter einjähriger Kinder mit dem "Elternfragebogen zur vorsprachlichen Kommunikation" (KOMM; neuer Titel) danach befragen, wie sich ihre Kinder jeweils mitteilen. Es folgen zwei weitere Untersuchungszeitpunkte im Abstand von jeweils einem halben Jahr.
Sehen Sie Möglichkeiten, uns bei der Kontaktaufnahme zu Müttern einjähriger Kinder zu unterstützen? Dann sprechen Sie gerne Dr. Christina Müller oder Dr. Maren Aktas an. 

23.02.2019

Neues Seminarangebot gut angenommen

Elternberatung bei Mehrsprachigkeit

Eltern mehrsprachiger Kinder kompetent zu beraten, ist gar nicht so einfach, aber lohnenswert: "Ich habe ein neues "Ja" zur Elternberatung gefunden", lautete das Fazit einer Teilnehmerin in diesem gut besuchten Seminar an der FH Nordwestschweiz. Die Mischung aus Wissensvermittlung über den (Mehr-)Sprachwerwerb, das Eindenken in möglicherweise kulturbedingte Kommunikationsprobleme mit den Eltern sowie das Einbringen konkreter Fallbeispiele schien genau richtig zu sein. Die Teilnehmerinnen waren diskussionsfreudig - und so wurden die Folien spontan durch Tafelbilder ersetzt. So machen Fortbildungen Spaß!  

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